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Black Beauties: Sebastien Tellier
Was Sebastien Tellier, Frankreichs Beitrag zum Grand Prix, am liebsten beim Champagnertrinken hört
Sex mit Vollbart
Vollbart, zottelige Haare, die Augen versteckt hinter dicken Sonnenbrillengläsern: So inszeniert sich Sebastien Tellier am liebsten. Und singt dazu Chansons und Popsongs, die selbst den Meister des Stöhnsongs, Serge Gainsbourg, erröten lassen.
»Sexuality«, Telliers neues Album für Record Makers, wurde von Guy- Manuel de Homem-Christo produziert. Die eine Hälfte von Daft Punk hat den perfekten Soundtrack für Telliers Inszenierung als Sexgott geschaffen. Dabei musste er erst durch Robert Wyatt von einer peinlichen Pink Floyd-Obsession geheilt werden, bevor andere Musik sein Interesse fand. Andernfalls wäre eine der Platten des Jahres vielleicht nie entstanden und Tellier hätte nicht verraten, was sonst auf seinen Plattenteller kommt.
Gene Clark - No Other
 Bevor ich mit den Aufnahmen zu »Sexuality« angefangen habe, traf ich mich mit meinem Produzenten Guy-Manuel de Homem-Christo in meinem Apartment. Wir wollten ein bisschen Champagner trinken und gemeinsam singen. Dazu brachte Guy »No Other« von Gene Clark mit, der früher mal bei den Byrds spielte. Das Album war für mich eine große Entdeckung und hat mich dazu gebracht, meinem Album eine neue Richtung zu geben. Coole Musik von einem ebenso coolen Typen. Ich bin inzwischen ein großer Fan von ihm.
Bryan Ferry - Dylanesque
 Das perfekte Album für ein Wochenende im Grünen. Was soll schon schief gehen, wenn der ehemalige Roxy Music-Sänger Bryan Ferry Songs von Bob Dylan covert? Fantastisch!
Wendy Carlos - Clockwork Orange OST
 Wunderschöne Kompositionen, vielleicht die besten Synthiesounds, die ich je gehört habe. Carlos Sound ist zwar ziemlich schmutzig, das Konzept hinter diesem Soundtrack ist aber geradezu perfekt. Jedesmal, wenn ich dieses Album höre, werde ich ganz still und verliere mich in den Bildern meines ganz eigenen Films. Außerdem finde ich es wunderbar, wie sich Wendy Carlos von einem Mann in eine Frau verwandelt hat.
SebastiAn - Victimo
 SebastiAn ist ein echtes Wunderkind der elektronischen Musik. Ich mag es besonders, wenn er traurig ist, dann passieren ganz wundervolle Dinge.
Robert Wyatt - Rock Bottom
 Früher war ich ein großer Fan von Pink Floyd, es gab für mich nichts besseres. Erst, als ich das erste Mal Robert Wyatt gehört habe, wurde mir klar, dass es jemanden gibt, der noch besser ist als Pink Floyd. Wyatt hat dafür gesorgt, dass ich mich anderer Musik geöffnet habe, davor gab es in meinem Leben nur Pink Floyd. Ich muss ihm dankbar sein, dass er mich von dieser Obsession befreit hat...
Kavinsky - Testarossa Autodrive
 Sehr stylisch, dieser Track und stark von den 80er-Jahren beeinflusst. Reine Energie!
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Artikel zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 27. August 2008
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floBo
Florian aus Düsseldorf (33)
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