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Black Beauties: Quiet Village
Quiet Village fahren gerne ihren ganz eigenen Film und gewähren uns einen Blick auf ihre Lieblingsplatten.
Kino für die Ohren
»Diese Platte ist wie Kino für die Ohren«, ist eine der beliebtesten Standardphrasen jedes Musikjournalisten. Im Falle von Quiet Village ist sie aber wirklich einmal angebracht.
Schließlich hört das erste Album des englischen Duos, dessen eine Hälfte, Joel Martin, zudem auf eine Vergangenheit als Cutter im Filmbiz zurückblicken kann, auf den Namen »Silent Movie«. Gemeinsam mit Matt Edwards, besser bekannt als Radio Slave, hat er ein Album erschaffen, das weder elektronisch, noch ambient oder Chill-Out ist. »Silent Movie« ist eine Collage, die sich bei obskuren BMovie- Soundtracks genauso gerne bedient wie im Schallarchiv der BBC. Martin und Edwards sind Plattensammler aus Überzeugung Freaks im besten Sinne des Wortes, entsprechend gestalten sich ihre Lieblingsplatten.
Vangelis - Blade Runner OST
 Dieser Soundtrack hat wahrscheinlich jeden von Theo Parrish bis Francois K beeinflusst und dabei nichts von seiner Magie eingebüßt. Mit Blade Runner führte Vangelis seine berühmten vielschichtigen Soundlandschaften ein und in der elektronischen Musik war danach nichts mehr so wie vorher. Matt Edwards
The Beach Boys - 20 Golden Greats
 Dieses Album hat mich meine gesamte Kindheit über begleitet. Die meisten »Best Of«-Platten sind Mogelpackungen, aber in diesem Fall ist es anders. Die erste Hälfte ist klassischer feel-good »Surf«, aber so richtig magisch wird erst die zweite Hälfte ab »Sloop John B«, wenn die Beach Boys alles von Soul bis Psychedelic mit ihren einzigartigen Gesangsharmonien kombinieren. Joel Martin
Peter Gabriel - Passion
 Der Soundtrack zu Martin Scorseses Kultfilm »The Last Temptation of Christ« versammelt das Who´s who der Jazz und Weltmusikszene. Eine sonische Reise mit geradezu epischen Ausmaßen, für die einer meiner größten Helden verantwortlich zeichnet.
Matt Edwards
Bobby Womack - The Poet
 Kurz nachdem er seinen Plattenvertrag verloren hatte und seine Karriere eigentlich auf dem absteigenden Ast war, hat Bobby Womack dieses Meisterwerk des Soul geschaffen. Man kann nur darüber spekulieren, in welcher Verfassung Womack dabei war, das Album hat jedenfalls die Fähigkeit einen anderen Menschen aus dir zu machen. Joel Martin
Kate Bush - The Whole Story
 Kate Bush ist eine echte Eigenbrötlerin, deren grandiose Konzept-Alben stets eimerweise verkaufen. »The Whole Story« zeigt auf atemberaubende Weise, wozu diese Frau fähig ist und wie weit sie die Grenzen von Pop schon erfolgreich verschoben hat.
Matt Edwards
Ennio Morricone - Once Upon A Time In America OST
 Als ich diesen Film das erste Mal gesehen habe, war ich eigentlich noch zu jung dafür. Das hat aber eher dafür gesorgt, dass ich noch beeindruckter war. Morricones Soundtrack beweist wieder einmal, wie genial der Italiener mit »Raum« umgehen kann. Ein echter Glücksgriff war zudem die Entscheidung, das Thema auf einer Panflöte spielen zu lassen. Absolut bewegend! Joel Martin
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Artikel zuletzt aktualisiert am: Montag, 05. Mai 2008
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floBo
Florian aus Düsseldorf (33)
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